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ZWST will sich an Hilfsaktionen beteiligen

Ukraine, Hilfe, Spenden, Flucht, Juden, ZWST

Die jüdische Gemeinde in Czernowitz bietet Geflüchteten Unterschlupf an. Der Gebetsraum wurde umfunktioniert. Die ZWST unterstützt die Gemeinde mit Betten und Bettwäsche. Foto: IsraAid Germany

45 Prozent der Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland haben ihre Wurzeln in der Ukraine. Auch deshalb geht die Eskalation des bewaffneten Konfliktes der jüdischen Gemeinschaft hier sehr nah.

 

Als Reaktion auf die vielfältigen und unmittelbaren Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung führen die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und ihre Partnerorganisation IsraAID Germany e.V. seit dem 15. Januar 2022 in der Konfliktzone im Osten der Ukraine sowie in Kiew mit der dort lebenden jüdischen Gemeinschaft von Binnenvertriebenen aus dem Donbass ein Hilfsprojekt durch. Das Projekt wird aus Mitteln von “Aktion Deutschland Hilft” finanziert. In der Ostukraine sowie in Kiew organisiert IsraAID Germany Maßnahmen zur psychosozialen Unterstützung und zur Förderung psychischer Gesundheit. Die Maßnahmen werden mit lokalen Hilfsorganisationen und Aktiven vor Ort durchgeführt, die u.a. durch Trainingsprogramme unterstützt werden.

 

Die Hilfsmaßnahmen von IsraAID Germany fokussieren sich neben der Unterstützung von jüdischen Gemeinden auch auf die Versorgung von Binnengeflüchteten. Weiterhin stellen Partnerorganisationen von IsraAID Germany psychosoziale Unterstützungsprogramme in der Ostukraine bereit. Für den Fall verschiedener Eskalationsstufen des Konflikts, hat IsraAid Germany Anpassungsmaßnahmen vorbereitet, die je nach Sicherheitslage angewandt werden. So kann etwa die psychosoziale Unterstützung und Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen bei eingeschränkter Mobilität online geleistet werden. Ebenso kann eine Hilfsgüterverteilung erfolgen.

 

Grundschule in der Zone der Konfliktlinie, die ebenfalls unter Beschuss geraten ist. Foto: IsraAid Germany

Aktuelle werden verstärkt Fluchtbewegungen in die Nachbarstaaten der Ukraine beobachtet. Deutschland muss einen seiner Bedeutung angemessenen Beitrag zur Aufnahme von Kriegsgeflüchteten leisten. Die humanitären Hilfsorganisationen stehen bereit, die Versorgung und Betreuung von Kriegsflüchtlingen sicher zu stellen. Die ZWST hat auf die Sprach- und Fachkenntnisse der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland verwiesen und wird sich, gemeinsam mit ihren Mitgliedsgemeinden intensiv an Hilfsaktionen beteiligen.

 

Aufgrund des Vorrückens der russischen Truppen, der Mobilmachung der Ukraine und unterbrochener Transportwege sind Evakuierungen aktuell teils nicht möglich. Wir gehen davon aus, dass nach Ende der großflächigen Kampfhandlungen die Zahl der Geflüchteten und damit die Zahl, der in Deutschland zu versorgenden Menschen nochmal ansteigen werden.

Spenden können direkt an die ZWST oder an das Bündnis Aktion Deutschland Hilft gerichtet werden

Direkt an die ZWST spenden

Spenden-Stichwort: Ukrainehilfe

IBAN: DE17 5502 0500 0009 8413 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Aron Schuster

Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.

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