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Liberale Juden ehren Armin Laschet

Israel-Jacobson-Preis, Armin Laschet, Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Rabbiner Prof. Dr. Dr. Walter Homolka, „Union Progressiver Juden“, Deborah Tal-Rüttger

Verleihung des „Israel-Jacobson-Preises“ an Armin Laschet (2. v. r.) durch Abraham Lehrer (r.), Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland; Rabbiner Prof. Dr. Dr. Walter Homolka (l.), Vorsitzender der „Union Progressiver Juden“ und Deborah Tal-Rüttger (2. v. l.), stellvertretende Vorsitzende der „Union Progressiver Juden“. Foto: Alexander Beygang

Die Union progressiver Juden in Deutschland K.d.ö.R. zeichnete Ministerpräsident Armin Laschet mit dem Israel-Jacobson-Preis 2020 aus. Der Preis wurde ihm am 2. März 2020 um in der Neuen Synagoge – Centrum Judaicum in Berlin verliehen. Die Laudatio hielt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer.

 

In der Begründung heißt es: „Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen erhält die Auszeichnung in Anerkennung seiner großen Verdienste für das liberale Judentum, für die Stärkung des jüdischen Lebens in Nordrhein-Westfalen in seiner ganzen Vielfalt sowie für seinen persönlichen Einsatz für Begegnung und Dialog zwischen den Religionen und Kulturen. Damit folgt Armin Laschet der Devise Israel Jacobsons: ‚Für den gemeinschaftlichen Fortschritt zum Besseren‘. Darüber hinaus ist sein engagiertes Eintreten gegen Antisemitismus und Rassismus Ansporn für uns alle.“

 

Vor genau einem Jahr besuchte Ministerpräsident Armin Laschet mit einer Gruppe von 20 jungen Juden, Christen und Muslimen die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Als Folge entstand die Initiative zur Gründung des Vereins begegnen e.V. mit dem die interreligiöse Begegnung von Juden, Christen und Muslimen in Nordrhein-Westfalen, einem besonderen Anliegen von Ministerpräsident Armin Laschet unterstützt wird. Ebenso setzt sich Ministerpräsident Armin Laschet für das Themenjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland ein. Ausgehend von Köln wird 2021 deutschlandweit eine Vielzahl von Programmen und Angeboten auf das Jubiläum der ersten verbürgten Nennung einer jüdischen Gemeinde im Jahr 321 verweisen.

 

Der Reformer, Unternehmer und Pädagoge Israel Jacobson (Halberstadt 1768 - Berlin 1828) war Präsident der jüdischen Religionsgemeinschaft im Königreich Westphalen und gehört zu den Begründern des liberalen Judentums in Deutschland. Der nach ihm benannte Preis wird von der Union progressiver Juden seit 2001 alle zwei Jahre verliehen und würdigt Persönlichkeiten, die sich um das Judentum in seiner Pluralität verdient gemacht haben. Unter den früheren Preisträger sind auch der Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen, Bodo Ramelow und Bundesminister Heiko Maas.

 

Die Union progressiver Juden in Deutschland K.d.ö.R. wurde 1997 gegründet und vertritt derzeit 26 liberale jüdische Gemeinden und Organisationen. Sie ist Mitglied der World Union for Progressive Judaism mit Sitz in Jerusalem. Vorsitzender der Union ist Rabbiner Professor Walter Homolka.

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