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Jubiläumsausstellung

Helmut Newton Stiftung zeigt weltbekannte Fotografien

Alice Springs, Chateau Marmont, Hollywood, 1991, © Alice Springs
Alice Springs, Chateau Marmont, Hollywood, 1991, © Alice Springs

In Berlin gibt es seit zehn Jahren die „Helmut Newton Stiftung“. Drei Monate vor seinem Unfalltod hatte sie der weltbekannte Starfotograf gemeinsam mit seiner Ehefrau gegründet. Sie befindet sich in der Jebsenstraße, dem ehemaligen Landwehrkasino, direkt am Bahnhof Zoo. Das Gebäude, erzählte der jüdische Fotograf damals, sei eines der letzten gewesen, das er 1938 vom Zug aus gesehen hatte, als er vor den Nationalsozialisten aus Berlin flüchten musste.

 

Den Besuchern präsentiert die „Helmut Newton Stiftung“ jetzt eine Jubiläumsausstellung des Fotografenehepaares. „Us and Them“ – „Sex and Landscapes“ ist eine Art fotografisches Tagebuch. Viele der 140 Werke wurden erstmals zur Eröffnung gezeigt. Stiftungspräsidentin June Newton, die eigens aus Monte Carlo nach Berlin reiste, knüpft nun daran an. Bekannt wurde sie vor allem unter ihrem Künstlernamen „Alice Springs“. Zu sehen sind großformatige Landschaftsaufnahmen und Akte in Schwarz-Weiß sowie in Farbe, die zwischen 1974 und 2001 entstanden und zu den besten Werken der beiden Fotokünstler zählen. Die Ausstellung wird bis zum 16. November gezeigt.

 

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