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EKD-Ratspräsident Nikolaus Schneider tritt zurück

Zentralratspräsident Dieter Graumann (r.) bedauert den Rücktritt von Nikolaus Schneider, und findet, die Entscheidung, sich ganz seiner kranken Frau zu widmen „verdient großen Respekt und Verständnis“.                                           Foto: Canem
Zentralratspräsident Dieter Graumann (r.) bedauert den Rücktritt von Nikolaus Schneider, und findet, die Entscheidung, sich ganz seiner kranken Frau zu widmen „verdient großen Respekt und Verständnis“.                                           Foto: Canem

Am 10. November 2014 wird Nikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, sein Amt niederlegen. Diese Mitteilung kommt überraschend, endet doch die Ratsperiode turnusgemäß erst ein Jahr später. „Die Begleitung meiner an Krebs erkrankten Frau macht diesen Schritt unerlässlich. Unserem gemeinsamem Weg will ich alle Zeit widmen“, erklärte Schneider seinen vorzeitigen Rücktritt.

 

Für die jüdische Welt war Amtsinhaber Schneider ein verlässlicher Partner und als Ratsvorsitzender stets auch ein Brückenbauer. 2013 wurde er für sein „Solidarisches Zusammenstehen“ mit dem „Leo-Baeck-Preis“, der höchsten Auszeichnung des Zentralrates der Juden in Deutschland geehrt. Zentralratspräsident Dr. Dieter Graumann nannte ihn „einen Pionier der Partnerschaft mit dem Judentum“ und wünschte sich „insgesamt in den Kirchen mehr von dem, was Nikolaus Schneider präsentiert und repräsentiert“.

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