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EIN „EUROPÄISCHES ZENTRUM FÜR MUSIK“

Die Eliah Sakakushev-von Bismarck – Musikalischer Weltbürger und Direktor der „Villa Seligmann“ hat einige Neuerungen eingeführt.

Villa Seligmann, Hannover, Eliah Sakakushev-von Bismarck, Hohenzollernstraße 39
Eliah Sakakushev-von Bismarck vor dem Porträt des jüdischen Direktors der „Continental AG“ Sigmund Seligmann.

Die „Villa Seligmann“ in Hannover ist weltbekannt. In der Hohenzollernstraße 39, einem Jugendstilgebäude gegenüber dem Park befindet sich das internationale „Europäische Zentrum für Musik“, dem einzigen weltweiten Institut, das Konzerte und musikalische Vorträge mit der Forschung zur synagogalen Musik und thematischen Ausstellungen verbindet. Hausherr ist der in Bulgarien geborene jüdische Solocellist Eliah Sakakushev-von Bismarck. Während seines Studiums in Mannheim hatte er Geigerin Caroline von Bismarck kennen und lieben gelernt, ein Mitglied der weitverzweigten Familie des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Beide heirateten, Caroline von Bismarck trat zum Judentum über und Eliah Sakakushev fügte seinem Namen den seiner Frau hinzu. Inzwischen sind beide Eltern einer Tochter.

 

Seit zwei Jahren arbeitet Eliah Sakakushev-von Bismarck als künstlerischer Direktor der Villa Seligmann. „Ich fühle mich hier angekommen“, sagt der weitgereiste Musiker, der sechs Sprachen spricht, eine Ausbildung in Österreich, Deutschland und in der Schweiz absolvierte und in Sinfonieorchestern auf vier Kontinenten auftrat, in Deutschland, Spanien, Irland, Brasilien, Australien und Neuseeland, wo er bis heute ebenfalls ein weiteres Domizil hat, in das er immer wieder reist. Diese Internationalität des musikalischen Weltbürgers spiegelt sich auch im Programm der Villa Seligmann, die er auch wegen der reichhaltigen Sammlung an Noten, Dokumenten, Aufnahmen und Synagogenorgeln sowie der vielseitigen Veranstaltungen, eine „einzigartige Gestalt in der Kulturlandschaft Deutschlands und Europas“ nennt. „Die jüdische Tradition in die Zukunft zu holen und den Dialog der Völkerverständigung mit dem Herzen voranzutreiben“, beschreibt er seine Motivation für sein Wirken. Man merkt, dass er es ernst meint, auch wenn er dafür die Tradition seines Vorgängers brechen muss. Religiöse sephardische Klänge hörten manche jüdische und auch nichtjüdische Konzertbesucher beispielsweise zum ersten Mal. Sakakushev-von Bismarck stellte damit auch die Melodie des G‘ttesdienstes in Bulgarien vor. In der Stadt Plovdiv, wo sein Vater als Arzt praktizierte, sah er zum ersten Mal das Licht der Welt. Bis heute verbindet ihn viel mit seiner Geburtsstadt. Als diese 2019 Europäische Kulturhauptstadt wurde, gründete er das erfolgreiche Kammermusikfestival „Plovdiv Chamber Encounters“ in dem viele Musikerkollegen aus der ganzen Welt auftreten. Unter seiner Leitung sollen in diesem und in den zukünftigen Jahren weitere Veranstaltungen stattfinden.

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